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| Bamberger Skeptiker » Events |
Events"Investigating Franconia": Mit CSICOP-Fellow Joe Nickell auf Geisterjagdvon Dipl.-Geol. Michael LinkEinige Veranstaltungen der Bamberger Skeptiker können auf Wunsch
auch für Gruppen organisiert werden - und in ganz besonderen Fällen
sogar für eine Einzelperson: Der berühmte US-amerikanische Investigator,
Skeptiker, Senior Fellow von CSICOP
und Geisterjäger Joe Nickell (links) besuchte am 13. und 14. Oktober
2002 die Bamberger Skeptiker, um sich einen persönlichen Eindruck
von der Arbeit seiner Kollegen aus der fränkischen Domstadt zu machen. |
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Begleitet von seinem treuen Knappen und Reiseführer Dr. Martin Mahner schaute Joe Nickell zur Einstimmung für Bamberg erst noch kurz bei einem skeptischen Weltkongress (ECSO-Symposion). Dann besuchte er die Jubelveranstaltung zum 15. Gründungstag der GWUP, wo er noch schnell einen investigativen Workshop gab, um dann ohne weitere Verzögerungen nach Bamberg zu eilen. Die Bamberger Skeptiker führten Joe Nickell zuerst auf die berüchtigte Exkursion durch den Druidenhain. Joe Nickell wurde zur archäologischen Einführung und vermutlich auch zu seinem persönlichen Erstkontakt mit seinen keltischen Wurzeln auf den Burgaillenreuther Ringwall hinauf und in die Tiefen der Espershöhle hinunter geführt. Derart nun mit dem unwegsamen Gelände und den echten Altertümern vertraut, ergründete man die Rätsel des Druidenhaines bei Wohlmannsgesees. Bild links: Den Finger am Abzug: "Ghostbuster" Joe Nickell at work. |
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Dieser Platz liegt den Bamberger Skeptikern sehr am Herzen, da man hier in einer fast einmaligen Weise die Entstehung und Ausbreitung eines Paraglaubens gleichsam wie "im Reagenzglas" ("test tube") studieren kann. Auch wir hatten prompt das Glück, ein paar keltenbegeisterte Hain-Gläubige in situ beobachten zu dürfen. Zum Abschluss begründeten wir eine neues Hainritual, dessen Ausbreitung wir in den nächsten Jahren studieren werden. Nach dem Abendessen führte Christian Erik Berkenkamp ("Guided walking tours of Bamberg") zu den "Hexen, Geistern und Legenden" der Domstadt. Die sehr stimmungsvolle und meisterhaft gehalte Nachtführung führte von St. Getreu über den Michelsberg bis hin zum Dom. Thematisch spann sie einen weiten Bogen vom versteinerten Brot über die früher sehr beliebten Hexenverbrennungen bis hin zu der Hl. Kunigunde fliegenden Ring, den wir als einen der ersten intelligenten (= zielsuchenden) ballistischen Flugkörper ansehen dürfen. Unser Tourguide Christian Erik Berkenkamp ist mit den besten Referenzen der Regionalgruppe Bamberg erreich- und buchbar unter BamBerk: Christian Erik Berkenkamp: Der Bamberger Geschichtenerzähler. |
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Der Abend endete mit einer sehr skeptischen Untersuchung des berühmten Bamberger Rauchbiers, wo die Bamberger Gilde noch ein paar Spenden (ein Rayonex, eine Erdstrahlenantenne sowie ein Gebetsstein, gepresst aus heiliger Erde aus Mekka, frisch geklaut vom Mausoleum des Ayatollah Khomeini in Teheran) für das berühmte Skeptiseum von CSICOP überreichte, dessen Kurator Joe Nickell ist. Am nächsten Tag machten wir einen Hausbesuch bei dem Geist, der seinerseits für seine sehr flexiblen Hausbesuche bekannt ist: Katharina von Orlamünde, die seit ihrem Ableben als "Weiße Frau" den Hausgeist der Hohenzollern gibt und aufgrund der weiten Verbreitung dieser Adelssippe seit Jahrhunderten zu exzessiven Dienstreisen gezwungen ist. Bilder oben/links: Joe Nickells Visitenkarte - aus Holz und mit magischen Zeichen. |
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Katharina vorher (links) und nachher (rechts). (Quelle: Deckengemälde in der Plassenburg). |
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Der Kernmythos ist schnell erzählt: "Vier Augen stehen zwischen uns!", sprach ihr neuer Wunschgatte als Grund seiner Eheverweigerung. Er meinte damit seine Eltern. Sie meinte, er meine ihre zwei Kinder aus ihrer Vorehe (Warum können Frauen nie nachfragen?). Das Missverständnis klärte sich nach dem unfreiwilligen Ableben der Bälger von ihrer Hand und seitdem ist die Nachtruhe auf den Hohenzollernschlössern für empfindsame Leute Glücksache. |
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Wir führten Joe Nickell natürlich nicht nach Lauenstein oder ins Berliner Stadtschloss, sondern in den Brennpunkt des Geschehens, die Plassenburg hoch über Kulmbach, wo sich die noch unverstorbene Katharina längere Zeit aufhielt, somit die eigentliche Stammburg des Gespenstes. So verabschiedeten wir Joe Nickell, der als gemütlichen Ausklang nach diesen spannenden Tagen noch ein paar skeptische Kleinigkeiten besuchte, wie z.B. einen Mensch-Alien-Hybriden nahe Chemnitz und den Münchner Teufelstritt. Bild: Joe Nickell (links) und Michael Link posieren nach erfolgreicher Spurensuche fürs jeweilige Familienalbum ... Lesen Sie Joe Nickells Exkursionberichte in der Presse:
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